Fragen, Unsicherheiten, Grenzerfahrungen gelten im Schulwesen allzu oft noch als Beweis der Inkompetenz. Doch Lehrpläne, Bildungsziele und Notenschlüssel sind nicht alles. Schule ist mehr. Außerschulische Einflüsse wirken heute mehr denn je.
Der Praktiker weiß, was moderne Neurowissenschaften heute belegen: Die Fähigkeit des Lehrers, Motivation zu wecken und Beziehung zu gestalten, ist ebenso wichtig, wie seine Fachkompetenz. Lehrer/innen müssen sich dies erarbeiten, meistens insgeheim, allein, denn Supervision gilt im Schulsystem noch allzu oft als Angelegenheit der “Schwachen“.
Im Sinne eines professionell, individuell und überprofessionell orientierten Unterstützungssystems bieten wir im Roten Haus Supervision für Lehrer/innen.
Ziel
Die Teilnehmer/innen entwickeln ein erweitertes und wirksames Methodenspektrum zur Bewältigung beruflicher Herausforderungen.
Methoden und Elemente
Für Lehrer/innen empfiehlt sich ein außer-institutioneller Supervisionsrahmen. Eine Gruppengröße von 6 – 12 Teilnehmer/innen wird empfohlen. Je nach Supervisionsbedarf und Tiefungsgrad kann der Abstand der Sitzungen zwischen 3 und 8 Wochen variieren. Supervision für Lehrer/innen wird als Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit im Arbeitsfeld steuerlich anerkannt.

Wie eh und je, so ist’s auch heut:
des Lehrers Dasein – reine Freud.
In aller Ruh’ und ohne Hast
und eh er’s sich versehen hat,
brennt alles um ihn lichterloh.
Nur gut, nicht wir. Da sind wir froh!
(Bernd Mundorf)
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